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Klasse E3ATder HSS Freudenstadt besucht Teinacher Mineralbrunnen AG

Klasse E3ATder HSS Freudenstadt bei Mineralbrunnen AG

Freudenstadt/Bad Teinach – Im Juni durfte die Klasse E3AT der Heinrich-Schickhardt-Schule Freudenstadt, mit ihren Lehrern Martin Zinser und Thomas Theurer, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Mineralbrunnen Teinacher AG werfen. Die Betriebsbesichtigung war nicht nur lehrreich, sondern auch ein echtes Privileg für die angehenden Elektroniker der Fachrichtung Automatisierungstechnik.

Empfangen wurden die Schülerinnen und Schüler vom Ausbilder Stefan Gall und ihrem Mitschüler Kilian Schwämmle der seine Ausbildung bei Teinacher absolviert.

Die Besichtigung begann mit einer kurzen Einführung in die traditionsreiche Geschichte des Unternehmens, das im Schwarzwald für seine hochwertigen Mineralwässer und Erfrischungsgetränke bekannt ist.

Anschließend führte der Schüler Kilian Schwämmle seine Klasse durch die modernen Abfüllanlagen – dabei staunten viele über die Präzision, Geschwindigkeit und technische Raffinesse, mit der täglich mehrere tausende Flaschen abgefüllt und verpackt werden.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Klasse vom nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. So erfuhren die Teilnehmer, dass Teinacher großen Wert auf Umweltschutz legt, etwa durch den Einsatz von Mehrwegflaschen und energieeffizienten Produktionsmethoden.

„Es war spannend zu sehen, wie ein Produkt, das man aus dem Supermarkt kennt, tatsächlich hergestellt wird – und wie viel Technik dahinter steckt“, so ein Schüler der Klasse E3AT begeistert.

Ein Highlight des Besuchs war die Exkursion zu einer der zehn firmeneigenen Quellen, begleitet von Wassermeister Herr Jürgen Mai. Fachkundig erklärte er die geologischen Besonderheiten der Region, die zu unterschiedlichen Quelltiefen führen – von wenigen Metern bis hin zu mehreren Hundert Metern. Je nach Herkunft unterscheiden sich die Mineralwässer deutlich in Zusammensetzung und Geschmack. Herr Jürgen Mai ging auf die verschiedenen Inhaltsstoffe ein, wie etwa Calcium, Magnesium oder Hydrogencarbonat, und erläuterte, wie jede Quelle ihre ganz eigene Charakteristik entfaltet.

„Man denkt gar nicht, wie viel Natur, Technik und Wissen hinter einem Schluck Wasser steckt“, bemerkte ein Schüler beeindruckt.

Nach einer spannenden Fragerunde und einer kleinen Verkostung verließ die Gruppe das Werk mit vielen neuen Erkenntnissen – und vielleicht auch mit einem anderen Blick auf das tägliche Glas Wasser.

Alle waren sich einig, dass es sich um einen rundum gelungenen Ausflug handelte. Theoretisches Wissen wurde mit spannender Praxis verknüpft und den Schülern möglicherweise ganz neue berufliche Perspektiven eröffnet.

Ganz herzlich bedanken sich die Schüler, sowie die beiden Lehrkräfte Martin Zinser und Thomas Theurer für die gelungene, interessante Betriebsbesichtigung.