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Bild 1: Rektor Lars Waffenschmidt (erste Reihe, dritter v. r.) , Gewerblich-technischer Ausbildungsleiter Thilo Finkbeiner (erste Reihe, dritter v. l.), Ausbilder Simon Schwarz (erste Reihe, erster v. l.), Projektleiter Holger Steimle (erste Reihe, erster v. r.) und die Lehrer Peter Jehle (erste Reihe, zweiter v. r.), Peter Weigold (dritte Reihe) mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Grund-und Werkrealschule Pfalzgrafenweiler sowie den Ausbildungspaten der Firmen Koch Pac-Systeme und Schmalz

Bild 2: Ausbilder Martin Schmid (dritter v. r.), Projektleiter Holger Steimle (ganz links) und die Lehrer Daniel Wolber und Martin Zinser (erster und zweiter v. r.) mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Falkenrealschule Freudenstadt sowie den Ausbildungspaten der Firma Homag Group

KooBO-Projekt trotzt der Corona Pandemie

Das erfolgreiche KooBO-Projekt der Heinrich-Schickhardt-Schule kann trotz Pandemiebedingungen erweitert werden

Seit fünf Jahren kooperieren Heinrich-Schickhardt-Schule und Falkenrealschule erfolgreich im KooBO-Projekt. In KooBO findet Berufsorientierung für die Klassenstufen acht und neun statt. Die Schüler durchlaufen über ein Schuljahr hinweg die Berufsschule und Stationen in Ausbildungsbetrieben. Aufhänger des Ganzen ist ein Werkstück: Ein Viergewinnt-Spiel aus Metall bzw. ein Bluetooth-Lautsprecher. Alleinstellungsmerkmal des Freudenstädter KooBO-Projekts ist die Patenschaft zwischen Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres der Ausbildungsgänge Mechatroniker und Industriemechaniker mit den Schülern der Klassenstufen acht und neun. Hierzu besteht eine jahrelange erfolgreiche Kooperation zwischen den Schulen und der Firma Arburg, der Unternehmensgruppe Fischer, der HOMAG Group und der Firma Schmalz. Besonders erfreulich ist, dass in diesem Schuljahr als neuer Projektpartner die Firma KOCH Pac-Systeme hinzugewonnen werden konnte, die das KooBO-Team tatkräftig verstärkt.

Mit der namhaften Firma aus Pfalzgrafenweiler an Bord war es naheliegend auch Schülerinnen und Schüler der Grund- und Werkrealschule einzubinden. Rektor Lars Waffenschmidt zeigte sich erfreut über die neue Kooperation: „Das KooBO-Projekt bietet unseren Schülerinnen und Schülern neue Wege der Berufsorientierung und die Möglichkeit Türen an der Berufsschule und in den Betrieben zu öffnen.“ So konnte das KooBO-Projekt trotz erschwerter Pandemiebedingungen in diesem Schuljahr einen betrieblichen und einen weiteren schulischen Partner gewinnen. Corona-konform wurden die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen in zwei getrennten Gruppen an der Heinrich-Schickhardt-Schule begrüßt. Peter Stumpp, Schulleiter der HSS und Lars Waffenschmidt, Rektor der Grund- und Werkrealschule Pfalzgrafenweiler, betonten in ihrer Begrüßung die Chancen, die für die Teilnehmer in diesem Projekt liegen: Tolle Berufsorientierung und einmalige Möglichkeiten mit namhaften Ausbildungsbetrieben in persönlichen Kontakt zu kommen. „Wir interessieren uns für Technik und sind gespannt auf das Arbeiten an den großen Maschinen.“ So oder so ähnlich stellten sich die insgesamt über 30 motivierten Projektschülerinnen und –schüler die Projektarbeit vor. Die Werkstattlehrer Peter Weigold (Metalltechnik) und Martin Zinser (Elektrotechnik) machten den Schülern Appetit auf das Arbeiten in den Ausbildungswerkstätten. Auf die Schülerfrage, ob man in KooBO etwas schreiben müsse, gaben die Kollegen eine klare Antwort: „Wir arbeiten mit der Hand am Arm“.  So stellte auch Projektleiter Holger Steimle den Praxisbezug heraus. „Die Inhalte im KooBO-Projekt orientieren sich am Bildungsplan des ersten Ausbildungsjahres.“ In diesem Zusammenhang konnte auch erfreulich festgestellt werden, dass sich dieses Jahr über 50 % Mädchen für das Projekt gemeldet haben. Diese Zahl deckt sich mit dem Trend, mehr und mehr Mädchen in der Berufsorientierung die Perspektiven in technischen Berufen aufzuzeigen. Steimle dankte den Ausbildern Thilo Finkbeiner von KOCH Pac-Systeme, Martin Schmid von der HOMAG Group und Simon Schwarz von der Firma Schmalz stellvertretend für das ungebrochene Engagement der Betriebe im Projekt. „Die Kooperation mit den Firmen ist das Salz in der Suppe des KooBO-Projekts.“ Die Kontaktlehrer Daniel Wolber von der Falkenrealschule Freudenstadt und Peter Jehle von der Grund- und Werkrealschule Pfalzgrafenweiler schworen die Schüler auf das Projekt ein: „Das ist eine einmalige Chance für euch.“

Und so ließen es sich die gut 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nehmen in der abschließenden Interviewrunde den Ausbildungspaten zahlreiche Fragen zu stellen. Die Schüler sind nun hungrig auf den ersten Werkstattunterricht an der Heinrich-Schickhardt-Schule.